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DOTsnap: Die Zentrale für Ihre Dokumentation

Allgemeine Fragen zum Umstieg auf DOTsnap

Hier geht es um grundsätzliche Fragen zu DOTsnap, die sich potentielle Umsteiger und Interessenten stellen.

Gibt es eine Demoversion?

Ja, klar. Niemand möchte gerne die Katze im Sack kaufen. Deswegen bieten wir angemeldeten Usern in unserem Downloadbereich immer die aktuellste DOTsnap ARCHIV Version als Testversion an. Diese kann uneingeschränkt 30 Tage ausprobiert werden. Danach erfolgt bei jedem Start eine Lizenz-Meldung. Wird diese ignoriert, werden alle Bilder und Dokumente unscharf abgespeichert. Bitte achten Sie daher auf rechtzeitige Lizenzierung, wenn Sie DOTsnap im produktiven Umfeld dauerhaft nutzen möchten!

Gerne unterstützen wir Sie kostenfrei auch telefonisch oder per Fernwartung bei der Installation und Anbindung an Ihre Geräte (z.B. DICOM Anbindung ans Ultraschallgerät). Vereinbaren Sie dazu bitte einfach einen Termin mit unserem Support: support@dotsnap.de oder unter 09922 / 50080.

 

Kann DOTsnap auch ohne Praxissoftware betrieben werden?

Nein. Das ist weder möglich noch sinnvoll. Denn DOTsnap erhält über die GDT Schnittstelle von der Praxissoftware die eindeutigen Patientendaten incl. ID. Anhand dieser Daten werden alle Bilder und Dokumente gespeichert und per Rücksprung auch wieder gefunden. Würden Sie in DOTsnap ebenfalls Patienten anlegen, käme es zwangsläufig zu Doppeleinträgen und Daten wären u.U. nicht mehr auffindbar.

Sie können DOTsnap als Demoversion aber jederzeit umfangreich testen, ohne dass Sie es zwingend an die Praxissoftware anbinden müssen. Denn die Demo bringt bereits einen Beispiel Patientenstamm mit. Deswegen gestaltet sich die Einrichtung der Demoversion auch komplett simpel. Nach der wenige Sekunden dauernden Installation können Sie sofort alles ausprobieren.

Welche Version von DOTsnap sollte ich kaufen?

Wir bieten Ihnen zum aktuellen Zeitpunkt zwei unterschiedliche umfangreiche Versionen von DOTsnap an: DOTsnap LITE und DOTsnap ARCHIV. Die beiden Versionen unterscheiden sich sowohl im Kaufpreis, als auch sehr deutlich im Funktionsumfang.

DOTsnap LITE

Diese sehr kostengünstige Einsteigervariante ist für kleine Praxen und all diejenigen Anwender konzipiert, denen es ausschließlich um die anwenderfreundliche Anbindung von bildgebenden Medizingeräten an ihre Praxissoftware geht. DOTsnap LITE stellt das Bindeglied zwischen Praxissoftware und z.B. einem Ultraschallgerät dar. Es kann per DICOM Worklist die Patientendaten auf’s Ultraschallgerät schicken und empfängt nach der Untersuchung die Bilderserie. Aus dieser Serie erstellt DOTsnap LITE eine mehrseitige TIFF Datei und übergibt diese zusammen mit einem Befundeintrag per GDT wieder zurück an die Praxissoftware. Ultraschallgeräte, die keine DICOM Lizenz mitbringen, können über deren Videoschnittstelle an DOTsnap LITE angebunden werden (Videograbber mit optionalem Fußschalter notwendig). Alternativ kann DOTsnap LITE auch eine simple Netzwerkablage (Share) verwenden um Bilder zuordnen zu können. DOTsnap LITE unterstützt auch die Anbindung von TWAIN Scannern für die Archivierung von Fremdbefunden und anderen Dokumenten.

DOTsnap ARCHIV

Wir empfehlen allen Anwendern deren Ansprüche etwas höher sind gleich von Anfang an die DOTsnap ARCHIV Version einzusetzen. Diese ist nur wenig teurer, bietet aber ein enormes Plus an Funktionen, die den Praxisalltag deutlich erleichtern. Denn wie der Name schon andeutet, ist DOTsnap ARCHIV ein vollumfängliches medizinisches Archiv, welches alle Wünsche bezgl. Archivierung und Export von medizinischen Befunden und Aufnahmen einer normalen Praxis abdeckt. Auch DOTsnap ARCHIV arbeitet zunächst als Bindeglied zwischen Praxissoftware und bildgebendem Gerät. Zusätzlich zur LITE Version bietet es jedoch folgende Vorteile:

  • vollwertiges medizinisches Archiv mit revisionssicherer Verschlüsselung der Daten
  • Kategorisierung von Bildern und Dokumenten in frei definierbaren Tabs
  • Workdesk mit vielen Features, z.B. Übereinanderlegen verschiedener Aufnahmen, Durchsichtfunktion, Anpassung von Bildwerten
  • Beschriftung (Memofunktion)
  • umfangreiche Exportfunktionen von einzelnen Bildern, Serien oder allen Dokumenten eines Patienten
  • Einfache Ausgabe und Speicherung von Sonobildern für Anfragen von der KV
  • passwortgeschützter Export oder Mailversand von einzelnen Bildern, Serien oder allen Dokumenten eines Patienten
  • Ausdruckfunktion von Bildern, Serien oder allen Dokumenten eines Patienten
  • Einfache Übergabe von Bildern und Serien auf den Arztbrief (unabhängig von der eingesetzten Office-Software)
  • diverse Konvertierungstools enthalten, um z.B. alte Archivsysteme einfach ablösen zu können
  • uvm.
Wie wird DOTsnap lizenziert?

DOTsnap ist als preisgünstiges Produkt konzipiert und soll es auch Praxen mit kleinerem IT Budget ermöglichen in den Genuss eines vollwertigen medizinischen Archivs zu gelangen (DOTsnap ARCHIV). Schon die günstige DOTsnap LITE Version bietet die Möglichkeit ihre bildgebenden Geräte (z.B. Ultraschall) bequem über die GDT Schnittstelle an die vorhandene Praxissoftware anzubinden.

Beide DOTsnap Versionen werden zu einem einmaligen Kaufpreis pro Betriebsstätte lizenziert. Sie sind weder bei der Anzahl der PCs auf denen Sie sie installieren möchten, begrenzt, noch in der Anzahl der bildgebenden Geräte. Auch die Anzahl der Ärzte, die mit DOTsnap arbeiten möchten, spielt keine Rolle. Für jede Nebenbetriebsstätte wird jedoch eine weitere Lizenz benötigt.

Der angebotene Softwarepflegevertrag ist optional und keinesfalls verpflichtend. Er ermöglicht es dem Anwender zu jeder Zeit die Software mittels Update auf den aktuellen Entwicklungsstand zu bringen. Entscheiden Sie sich gegen eine Softwarewartung, wird jedes Update separat verrechnet.

Zu welcher Praxissoftware ist DOTsnap kompatibel?

DOTsnap unterstützt die GDT 2.1 Schnittstelle. Viele Medizingeräte nutzen ebenfalls diese Schnittstelle um Daten vom AIS / PVS zu empfangen und welche zurückzusenden. GDT ist inzwischen so etwas wie der Branchenstandard geworden. Somit bieten fast alle Hersteller von Praxissoftware entsprechende GDT Schnittstellen an. Teilweise sind sie im Basispreis der Software enthalten, teilweise müssen sie zusätzlich lizenziert werden. Über die genauen Details und eventuellen Kosten informiert Sie Ihr Softwareanbieter.

Der Teufel liegt aber oft im technischen Detail. Somit gilt es im Einzelfall zu prüfen, ob Ihre Praxissoftware mit DOTsnap verheiratet werden kann. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Denn auch wir sind interessiert daran, dass DOTsnap zu möglichst vielen marktgängigen Programmen kombiniert werden kann. Im Laufe der Zeit wird in der FAQ Rubrik “GDT Anbindung” eine Sammlung von Beispielen mit Screenshots entstehen, wie die einzelnen Programme konfiguriert werden müssen, um mit DOTsnap zusammenzuarbeiten.

GDT Anbindungen

In dieser Rubrik sammeln wir Beispiele, wie DOTsnap an die verschiedenen AIS/PVS angebunden werden kann.

GDT: DOTsnap an Turbomed

In der angehängten PDF Datei, die Sie als Techniker ausdrucken und mit zum Kunden nehmen können, erfahren Sie wie Sie DOTsnap an Turbomed anbinden können.

Anbindung DOTsnap an Turbomed

GDT: DOTsnap Archiv an T2med

In diesem Beispiel zeigen wir, wie man die DOTsnap Archiv-Version an T2med anbindet. Die Archiv Version bietet im Vergleich zur Lite Version deutlich bessere Möglichkeiten in Bezug auf Kategoriesierung, Verwaltung und Export, als die günstigere Lite-Version.

Bei DOTsnap Archiv müssen Sie zwei GDT Geräte einrichten:

  • PACS Auftrag
  • PACS Aufruf

Beim PACS Auftrag, gehen T2med und DOTsnap davon aus, dass Sie neue Bilder aufnehmen und verarbeiten möchten. Beim PACS Aufruf dagegen, wird lediglich der Patient aufgerufen und man sieht alle seine Bilder im DOTsnap Archiv.

Einrichtung PACS Auftrag

Klicken Sie im linken Menü (blaues Menü) auf den Button “EXT. AUFTRÄGE” und legen Sie oben rechts ein neues Gerät an.

Parameter “Gerät und Messung”:

Anzeigename: PACS Auftrag
Geräte- und verfahrensspezifisches Kennfeld (8402): ALLG00
Zeichensatz: IBM CP437 (Standard)
Satzart: Neue Untersuchung anfordern (SA 6302)
GDT-ID Gerät: DOTSNAP2
Test-Ident (8410): Feld leer lassen
Kostenträger-IK übertragen: kein Haken
Langzeitmessung: kein Haken
Dezimalzeichen: Punkt

Parameter “Geräteanbindung”:

Importverzeichnis: C:\GDT
Exportverzeichnis: C:\GDT
Programm: C:\DOTsnap\DOTsnap.exe
Betriebsmodus: Start bei erster Messung
Zeitpunktbezug Messergebnis: Zeitpunkt der Erhebung von Behandlungsdaten
Import- und Exportdateien festlegen: Haken
Kürzel für Austauschdateien: DS
Parameter: Feld leer lassen
Einzelverarbeitung nötig: kein Haken
Serienmessung unterstützen: kein Haken
Dateiname Import: T2MDSD.gdt
Dateiname Export: DST2MD.gdt

Parameter “Anzeige von Befunden”:

nur Befundanzeige: kein Haken
Kürzel Gerätegruppe: dotsnap2
Ergebnisse anzeigen: extern anzeigen
Parameter “Übernahme von Befunden”: Aufbereitung durch: Dienst für allg. Messergebnisse
Informationstyp: Befund (oder nach Wunsch z.B. Sonographie)
Gewicht/Größe strukturiert übernehmen: kein Haken
Uhrzeit und Datum übernehmen: Haken
Anhänge übernehmen: Haken
Kurzeintrag erstellen: kein Haken

 

Einrichtung PACS Aufruf

Klicken Sie im linken Menü (blaues Menü) auf den Button “EXT. AUFTRÄGE” und legen Sie oben rechts ein neues Gerät an.

Parameter “Gerät und Messung”:

Anzeigename: PACS Aufruf
Geräte- und verfahrensspezifisches Kennfeld (8402): Feld leer lassen
Zeichensatz: IBM CP437 (Standard)
Satzart: Stammdaten übermitteln (SA 6301)
GDT-ID Gerät: DOTSNAP2
Test-Ident (8410): Feld leer lassen
Kostenträger-IK übertragen: kein Haken
Langzeitmessung: kein Haken
Dezimalzeichen: Punkt

Parameter “Geräteanbindung”:

Importverzeichnis: C:\GDT
Exportverzeichnis: C:\GDT
Programm: C:\DOTsnap\DOTsnap.exe
Betriebsmodus: Nur Programmstart
Zeitpunktbezug Messergebnis: Zeitpunkt der Erhebung von Behandlungsdaten
Import- und Exportdateien festlegen: Haken
Kürzel für Austauschdateien: DS
Parameter: Feld leer lassen
Einzelverarbeitung nötig: kein Haken
Serienmessung unterstützen: kein Haken
Dateiname Import: T2MDSD.gdt
Dateiname Export: DST2MD.gdt

Parameter “Anzeige von Befunden”:

nur Befundanzeige: kein Haken
Kürzel Gerätegruppe: dotsnap2aufruf
Ergebnisse anzeigen: extern anzeigen
Parameter “Übernahme von Befunden”: Aufbereitung durch: Dienst für allg. Messergebnisse
Informationstyp: Befund (oder nach Wunsch z.B. Sonographie)
Gewicht/Größe strukturiert übernehmen: kein Haken
Uhrzeit und Datum übernehmen: Haken
Anhänge übernehmen: Haken
Kurzeintrag erstellen: kein Haken

GDT: DOTsnap Lite an T2med

In diesem Beispiel zeigen wir, wie man die DOTsnap Lite-Version an T2med anbindet. Hierbei wird kein Archiv geführt. Die aufgenommenen Bilder werden lediglich als mehrseitige TIFF Datei an T2med zurückübertragen und dort in die Patientenakte eingefügt.

Klicken Sie im linken Menü (blaues Menü) auf den Button “EXT. AUFTRÄGE” und legen Sie oben rechts ein neues Gerät an.

Parameter “Gerät und Messung”:

Anzeigename: PACS Auftrag
Geräte- und verfahrensspezifisches Kennfeld (8402): ALLG00
Zeichensatz: IBM CP437 (Standard)
Satzart: Neue Untersuchung anfordern (SA 6302)
GDT-ID Gerät: DOTSNAP2
Test-Ident (8410): Feld leer lassen
Kostenträger-IK übertragen: kein Haken
Langzeitmessung: kein Haken
Dezimalzeichen: Punkt

Parameter “Geräteanbindung”:

Importverzeichnis: C:\GDT
Exportverzeichnis: C:\GDT
Programm: C:\DOTsnap\DOTsnap.exe
Betriebsmodus: Start bei erster Messung
Zeitpunktbezug Messergebnis: Zeitpunkt der Erhebung von Behandlungsdaten
Import- und Exportdaetien festlegen: Haken
Kürzel für Austauschdateien: DS
Paramter: Feld leer lassen
Einzelverarbeitung nötig: kein Haken
Serienmessung unterstützen: kein Haken
Dateiname Import: T2MDSD.gdt
Dateiname Export: DST2MD.gdt

Parameter “Anzeige von Befunden”:

nur Befundanzeige: kein Haken
Kürzel Gerätegruppe: dotsnap2
Ergebnisse anzeigen: in T2med anzeigen

Parameter “Übernahme von Befunden”:

Aufbereitung durch: Dienst für allg. Messergebnisse
Informationstyp: Befund (oder nach Wunsch z.B. Sonographie)
Gewicht/Größe strukturiert übernehmen: kein Haken
Uhrzeit und Datum übernehmen: Haken
Anhänge übernehmen: Haken
Kurzeintrag erstellen: kein Haken

Zu welcher Praxissoftware ist DOTsnap kompatibel?

DOTsnap unterstützt die GDT 2.1 Schnittstelle. Viele Medizingeräte nutzen ebenfalls diese Schnittstelle um Daten vom AIS / PVS zu empfangen und welche zurückzusenden. GDT ist inzwischen so etwas wie der Branchenstandard geworden. Somit bieten fast alle Hersteller von Praxissoftware entsprechende GDT Schnittstellen an. Teilweise sind sie im Basispreis der Software enthalten, teilweise müssen sie zusätzlich lizenziert werden. Über die genauen Details und eventuellen Kosten informiert Sie Ihr Softwareanbieter.

Der Teufel liegt aber oft im technischen Detail. Somit gilt es im Einzelfall zu prüfen, ob Ihre Praxissoftware mit DOTsnap verheiratet werden kann. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Denn auch wir sind interessiert daran, dass DOTsnap zu möglichst vielen marktgängigen Programmen kombiniert werden kann. Im Laufe der Zeit wird in der FAQ Rubrik “GDT Anbindung” eine Sammlung von Beispielen mit Screenshots entstehen, wie die einzelnen Programme konfiguriert werden müssen, um mit DOTsnap zusammenzuarbeiten.

Systemvoraussetzungen von DOTsnap

Hier erfahren Sie alles zum Thema Systemvoraussetzungen von DOTsnap.

Welche Voraussetzungen braucht mein PC für den Einsatz von DOTsnap?

DOTsnap ist eine 64 Bit Windows Software. Das bedeutet, dass Sie einen Windows x64 7, 8 oder 10 Computer benötigen. 32 Bit Windows wird nicht unterstützt!

Wir empfehlen außerdem eine aktuelle CPU, wie z.B. die Serien Intel i3 oder i5 einzusetzen, mindestens 4 GB RAM und 1 GB freien Speicherplatz auf der Festplatte. Beim Einsatz der Archiv-Version von DOTsnap wird außerdem Speicherplatz zur Ablage der Bilder und Dokumente benötigt. Der Pfad ist frei einstellbar. Somit können diese Daten zentral auf Ihrem Server abgelegt werden.

Um DOTsnap sinnvoll nutzen zu können, ist außerdem eine Praxissoftware (AIS / PVS) notwendig, welche eine integrierte GDT 2.1 Schnittstelle mitbringt. Fragen Sie gerne hierzu bei uns an, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Programm die notwendigen Voraussetzungen mitbringt. Wir beraten Sie gerne.

Zu welcher Praxissoftware ist DOTsnap kompatibel?

DOTsnap unterstützt die GDT 2.1 Schnittstelle. Viele Medizingeräte nutzen ebenfalls diese Schnittstelle um Daten vom AIS / PVS zu empfangen und welche zurückzusenden. GDT ist inzwischen so etwas wie der Branchenstandard geworden. Somit bieten fast alle Hersteller von Praxissoftware entsprechende GDT Schnittstellen an. Teilweise sind sie im Basispreis der Software enthalten, teilweise müssen sie zusätzlich lizenziert werden. Über die genauen Details und eventuellen Kosten informiert Sie Ihr Softwareanbieter.

Der Teufel liegt aber oft im technischen Detail. Somit gilt es im Einzelfall zu prüfen, ob Ihre Praxissoftware mit DOTsnap verheiratet werden kann. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Denn auch wir sind interessiert daran, dass DOTsnap zu möglichst vielen marktgängigen Programmen kombiniert werden kann. Im Laufe der Zeit wird in der FAQ Rubrik “GDT Anbindung” eine Sammlung von Beispielen mit Screenshots entstehen, wie die einzelnen Programme konfiguriert werden müssen, um mit DOTsnap zusammenzuarbeiten.

Tipps für Anbindung über DICOM

Hier erfahren Sie was Ihr bildgebendes Medizingerät (z.B. Ultraschallgerät) können muss, um es an DOTsnap anbinden zu können. Außerdem sammeln wir hier Fragen und Fehlerquellen die bei der DICOM Anbindung auftreten können.

Grundsätzliche DICOM Einrichtung auf Seiten des UItraschallgerätes

Jedes Ultraschallgerät ist anders. Somit ist es schwierig eine für alle Gerätetypen geeignete Anleitung zur DICOM Anbindung zu geben. Ziehen Sie im Zweifel immer Ihren zuständigen Medizintechniker zu Rate.

Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen, dass die DICOM Anbindung an allen Gerätetypen ähnlich vonstatten geht. Sie gliedert sich in folgende Schritte:

1. Geben Sie dem PC, auf dem der DOTsnap DICOM Server läuft eine feste IP Adresse und in dessen Firewall die Standardports für DICOM 104 und 105 frei. DOTsnap schaltet sich diese Ports in der Windows Firewall während der Installation selbst frei. Bei speziellen Virenscannern oder Internet-Security-Suiten kann das natürlich nur vom Admin per Hand konfiguriert werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Ports nicht von einer anderen Anwendung des DICOM Server PCs bereits in Benutzung sind! Im Zweifel können natürlich auch andere Ports verwendet werden. Diese müssen nur identisch in DOTsnap und am Gerät hinterlegt werden.

2. Konfigurieren Sie die IP und Namenseinstellungen am Ultraschallgerät. Es benötigt nicht zwingend eine feste IP, es kann diese auch per DHCP erhalten. Nach dem Speichern dieser Einstellungen benötigen die allermeisten Geräte einen Neustart.

3. Prüfen Sie in den Lizenzeinstellungen am Ultraschallgerät, ob dort bereits eine DICOM Lizenz für Worklist und Bildspeicher eingetragen ist.

4. Legen Sie im Einstellungs-Menü des Ultraschallgerätes zunächst ein neues DICOM Gerät an. Beispielsweise mit der Bezeichnung “DICOMServer” und tragen Sie dort die IP Adresse des PCs ein, auf dem der DOTsnap DICOM Server läuft. Bei den meisten Geräten kann man mittels Test Buttons (bei GE durch einen Smilie gekennzeichnet) einen Ping durchführen. Grinst der Smilie, so kann das Ultraschallgerät den DICOM Server im Netz finden.

5. Nun gilt es zu diesem Gerät “DICOMServer” zwei Dienste anzulegen: Einmal die Worklist (Weg der Patientendaten vom PC zum Ultraschallgerät) und einmal den Bildspeicher (Weg der Bilder zurück zum PC). Beginnen wir mit der Worklist oder Arbeitsliste. Achten Sie auf den korrekten AE Titel (US01) und den Port 104. Lassen Sie mögliche Suchkriterien oder Filtereinstellungen am besten weg um später sicher davon ausgehen zu können, dass Sie auch alle von DOTsnap geschickten Patienten in Ihrer Arbeitsliste finden. Auch hier kann man meist über einen Button (Smilie) einen Test durchführen. (Achtung: DOTsnap oder der DOTsnap Dicomserver Dienst muss am PC laufen, damit dieser Test funktionieren kann!) Danach konfigurieren wir den Bildspeicher oder Imagestorage. Auch hier gilt der selbe AE Titel (US01), aber diesmal der Port 105. Meist kann man zusätzlich noch einstellen, wie die Bilder übergeben werden sollen. Hier gibt es Einstellungsmöglichkeiten, wie Bildausschnitt, Komprimierung, Farbe/SW, usw. Über den entsprechenden Test Button gilt es wieder auszuprobieren, ob die Verbindung klappt.

6. Zu guter Letzt muss noch eine Taste zum Speichern und Übertragen der Bilder konfiguriert werden. Hierfür bieten die meisten Ultraschallgeräte mehrere frei programmierbare Tasten an. Wählen Sie bei Aktion für die Taste ausschließlich “Dicom Bildspeicher” aus.

Beachten Sie hierzu auch das Handbuch zu DOTsnap! Hier wird ein Beispiel mit einem GE Logic P5 und vielen Bildern durchgespielt.

Tipp: Der Anwender muss später immer erst die Freeze Taste betätigen, bevor er mit der frei programmierten Taste das Bild zurück an DOTsnap gibt! Das ist wichtig, da sonst die allermeisten Geräte davon ausgehen, dass ein Videoclip der letzten z.B. 50 sec. übertragen werden soll. DOTsnap (bzw. spätestens die per GDT angebundene Anwendung) kommt aber i.d.R. mit diesen großen Videodateien nicht zurecht, da es diese in Einzelbilder zerlegt und verschlüsselt. Das dauert sehr lange. Dabei kommt es meist zu einem Timeout.

Ich kriege keine Einträge in die Worklist. Was ist zu prüfen?

Prüfen Sie zunächst einmal am Ultraschallgerät ob die Worklistanbindung überhaupt DOTsnap findet. Hierzu bieten die meisten Geräte einen Test-Button an. Bei GE Geräten ist dieser in Smilieform angelegt. Wichtig: DOTsnap muss am PC laufen, bzw. es muss der DOTsnap Serverdienst gestartet sein, damit der Test auch funktioniert. Auch muss der Port 104 am PC erreichbar sein. Prüfen Sie im Zweifel die Firewalleinstellungen!

Als nächsten Punkt prüfen Sie ob Sie am Ultraschallgerät irgendwelche Modalitätsfilter in den Einstellungen am Sonogerät getätigt haben. Entfernen Sie diese am besten, so dass alle Einträge immer angezeigt werden.

Sollte alles nicht funktionieren, schalten Sie in DOTsnap die Worklisteinstellungen auf folgenden Wert um:

Lohnt sich eine nachträgliche Freischaltung von DICOM bei meinem alten Ultraschallgerät?

Das ist gute Frage! Denn die Hersteller geben die DICOM Schnittstelle zwar oft gerne als kostenfreie Dreingabe mit, wenn der Kunde sich zum Kauf eines neuen Ultraschallgerätes entschließt. Aber bei der nachträglichen Freischaltung werden manchmal recht fantasievolle Summen aufgerufen. So zumindest unsere Erfahrungen der letzten Jahre.

Somit muss der Kunde selbst entscheiden, ob sich das Ganze noch lohnt. Denn in vielen Fällen ist die Anbindung mittels DOTsnap und Videograbber leichter und deutlich kostengünstiger möglich, als DICOM für eine vierstellige Summe bei einem 10 Jahre alten Gerät nachzurüsten.

Mein Sono hat kein DICOM aber eine Netzwerkschnittstelle. Kann ich es verwenden?

Grundsätzlich schon. Denn DOTsnap bringt eine Netzwerkimport-Funktion mit. Somit reicht es schon aus, wenn Ihr Ultraschallgerät die Bilder nach Patienten und/oder Untersuchungssessions getrennt in Ordnern auf dem Server oder einer NAS ablegt. DOTsnap kann sie von dort importieren. Durch die Limitierungen der GDT Schnittstelle ist diese Art der täglichen Bildverarbeitung jedoch nicht unbedingt eine Eins mit Stern auf der Scala der Benutzerfreundlichkeit. Denn man ist gezwungen nach einer Untersuchung den Patienten in der AIS / PVS aufzurufen und dann mit GDT in DOTsnap zu springen. Dort wird dann der entsprechende Ordner importiert. Danach wechselt man wieder zur AIS / PVS und beginnt mit dem nächsten Patienten. Schneller geht es in vielen Fällen mit Hilfe von Videograbber und Fußschalter. (siehe entsprechende Kategorie in den FAQs).

Problem bei Übergabe von DICOM Bildern zurück an DOTsnap (T2med Timeout)

Durch eine Fehlbedienung des Ultraschallgerätes kommt es vor, dass die Bilder nicht sauber von DOTsnap bzw. T2med übernommen werden können. Das liegt in der Regel daran, dass vom User keine Einzelbilder, sondern Videoclips geschickt werden. Achten Sie darauf vor der Übergabe des Bildes am Ultraschallgerätes immer die Freeze Taste zu drücken. Sonst gehen die allermeisten Ultraschallgeräte davon aus, dass Sie kein Einzelbild, sondern ein Video der letzten z.B. 50 sec übertragen möchten. DOTsnap würde dieses zwar versuchen anzunehmen, splittet es aber anschließend in unzählige Einzel DICOM Dateien auf. Dies überfordert spätestens T2med bei der Rückübergabe mit GDT und führt zu einem Timeout.

Um den User davon abzuhalten derartige Timeouts zu erzeugen, können Sie in den Einstellungen von DOTsnap eine Größenbeschränkung für per Dicom gesendete Daten anlegen:

Somit lehnt DOTsnap solche übergroßen Videoclips von Haus aus ab. Sollte sich bereits ein solcher Fall ereignet haben, so schauen Sie bitte im Ordner C:\DOTsnap\resources\dicom\imagestorage nach, ob hier noch große unbrauchbare Daten liegen. Leeren Sie den Ordner!

Vorgehensweise bei der Nutzung von GDT und DICOM von mehreren Plätzen aus

Beispiel:

Am PC an der Anmeldung einer Praxis (PC1) nehmen die Mitarbeiter Patienten in der Praxissoftware auf und senden Sie über GDT und DOTsnap in die Worklist eines Ultraschallgerätes. Der Arzt macht die Untersuchung und schickt die Bilder per DICOM zurück. Am PC im Sprechzimmer (PC2) übernimmt der Mitarbeiter/Arzt die Bilder anschließend wieder in die Praxissoftware (Rückübergabe der Bilddaten per GDT erwünscht).

Wie ist DOTsnap, bzw. die GDT Schnittstelle in diesem Fall zu konfigurieren?

Der Techniker muss laut unserer Anleitung zwei GDT Anbindungen einrichten. Wir nennen Sie “PACS Aufruf” und “PACS Auftrag”. Beim “PACS Aufruf” wird DOTsnap per GDT gestartet und es werden Patientendaten übergeben. DOTsnap öffnet somit den Patienten und zeigt dessen eventuell vorhandene Bilder direkt an. Beim “PACS Auftrag” dagegen erwartet die Praxissoftware zusätzlich, dass danach auch Daten zurückgesendet werden, die sie dann wiederum in der Patientenakte einsortieren wird.

Wie muss der Anwender später vorgehen?

An PC1 wird der Mitarbeiter die GDT “PACS Aufruf” nutzen und den Patienten anschließend in die Worklist schieben. An PC2 wird er dagegen “PACS Auftrag” verwenden. Somit wartet die Arztsoftware darauf, dass am Ende die Bilddaten per GDT zurückgegeben werden.

Was brauche ich für ein Ultraschallgerät um es per DICOM anzubinden?

Hier können wir Ihnen leider keine konkrete Auskunft geben. Denn die Kriterien, was ein Ultraschallgerät in Bezug auf Funktionen und Bildqualität können muss, wird in erster Linie der Arzt vorgeben müssen. Wichtig für DOTsnap ist nur, dass das Gerät den sog. DICOM Worklist Standard unterstützt, bzw. dafür freigeschaltet werden kann.

Wir haben bereits mit vielen am Markt befindlichen Geräten Tests durchgeführt. Meist ist die Anbindung in wenigen Minuten erledigt. Denn DOTsnap ist bereits fertig voreingestellt und muss oft gar nicht, oder kaum mehr ans Ultraschallgerät angepasst werden.

Anders sieht es bei der Konfiguration des Sono aus. Hier muss sowohl die IP Adresse des DOTsnap PCs, als auch der Port und AE Titel hinterlegt werden. Genauere Infos, wie Sie vorgehen müssen, finden Sie in unserer ausführlichen Anleitung, die Sie in DOTsnap z.B. mit Klick auf das Fragezeichen oben rechts aufrufen können. Mit Hilfe dieser Anleitung sollte es für Ihren Medizintechniker kein Problem darstellen, DOTsnap mit dem Ultraschallgerät zu verbinden.

 

Tipps zu Dokumentenscannern

In dieser Rubrik sammeln wir Tipps und Empfehlungen und geeignete Hardware beim Thema Dokumentenscannern.

Die Blattrückseiten werden von meinem Scanner erfasst, obwohl sie leer sind. Was ist zu tun?

Oft scheitert es hier daran, dass der Regler für die Empfindlichkeit falsch eingestellt ist. Sie können das in den TWAIN Einstellungen Ihres Scanners oder direkt in DOTsnap anpassen.

Kann ich einen simplen Scanner verwenden, der nur PDF Dateien erzeugt?

Ja, auch daran haben wir gedacht. Hierfür könnten Sie den DOTsnap Import-Tab nutzen, welcher im Lieferumfang enthalten ist. Den Scanner würde man in diesem Falle so konfigurieren, dass er beispielsweise PDF Dateien in einem bestimmten Ordner am PC oder Server ablegt. In DOTsnap wird dieser Ordner als Importordner in den Einstellungen hinterlegt:

So kann man nach jedem Scan die Dokumente beim jeweiligen Patienten importieren, denn der Import-Tab zeigt Ihnen immer live alle Dateien, die in dem eingestellten Ordner abgelegt sind:

 

Welchen Dokumentenscanner soll ich kaufen?

Es gibt auf dem Markt eine fast unendliche Anzahl von Geräten. Die allermeisten sind für DOTsnap geeignet. Achten Sie beim Kauf hauptsächlich darauf, ob das Gerät Ihrer Wahl den sog. TWAIN Standard unterstützt. Die in DOTsnap integrierte Scan-Engine benutzt TWAIN. Achten Sie außerdem darauf, ob der favorisierte Scanner Vorder- und Rückseitenscan in einem Durchgang erlaubt. Dies ist eine Funktion, die Sie bei der täglichen Anwendung sehr schnell schätzen lernen werden.

Gibt es konkrete Empfehlungen? Wir haben in unseren Tests und bei den Praxen draußen gute Erfahrungen mit den Geräten von den Herstellern Brother und Fujitsu gemacht. z.B. Brother ADS-2400, bzw. 2800 und Fujitsu fi-7030, bzw. 7160.

Alternativ können Sie auch simple Scanner verwenden, die lediglich auf Knopfdruck die Blätter durchziehen und z.B. eine PDF Datei in einem zuvor hinterlegten Ordner auf der Festplatte ablegen. DOTsnap (nur in der Archiv-Version) kann mit dem mitgelieferten Import-Tab diese Dateien live anzeigen. Und Sie können sie ganz einfach per Drag & Drop dem jeweiligen Patienten und einer Kategorie zuordnen.

Tipps zur Anbindung per Videograbber

In dieser Rubrik sammeln wir technische Tipps und Empfehlungen für geeignete Hardware zur Anbindung von Ultraschallgeräten oder Endoskopietürmen mittels DOTsnap und Videograbber.

Das Live-Bild im DOTsnap Videograbber ist blau. Was muss ich tun?

Wenn Sie im Live-Vorschaubild von DOTsnap nur ein blaues Bild bekommen, so ist häufig der falsche Port am Videograbber eingestellt: Viele Videograbber bieten mehrere Eingänge an. z.B. Scart, S-Video und Composite. Wenn Sie Ihre Videosignalquelle am S-Video Anschluss angesteckt haben, und danach nur ein blaues (in seltenen Fällen auch andersfarbiges) Bild erhalten, so prüfen Sie zuerst ob alle Kabel sauber eingesteckt sind. Ist dies der Fall, wechseln Sie in den Einstellungen von DOTsnap die Videosignalquelle wie im unteren Screenshot dargestellt:

In den meisten Fällen ist dann schon direkt das Live-Bild sichtbar.

Ich sehe gar kein Vorschau-Bild? Was kann ich prüfen?

Windows 10 bringt in einem der neueren Updates eine Funktion mit, die den Zugriff auf Kameras und andere bildgebende Geräte aus Datenschutzgründen blockiert. Wir haben festgestellt, dass dieses Feature oft dazu führt, dass DOTsnap das Videosignal, sei es nun von einer Webcam oder von einem Videograbber, nicht mehr abgreifen darf. Die Folge: Sie sehen kein Bild und können auch keine Aufnahmen schießen, trotz dem Sie die korrekte Videoquelle in den Einstellungen hinterlegt haben.

Wechseln Sie in die Windows 10 PC-Einstellungen und dort auf Datenschutz:

Dort klicken Sie im linken Menü auf Kamera und legen fest, dass Apps die Kamera nutzen dürfen:

Wichtig: Der hier verwendete Begriff “Kamera” bezieht sich nicht nur auf Webcams, sondern auch auf Videograbber!
Starten Sie danach den PC einmal neu und prüfen Sie in DOTsnap erneut, ob Sie ein Bild erhalten.

Kann ich meine alte Falcon PCI Videograbberkarte weiter verwenden?

Leider nein! Diese Karten sind in vielen Praxen da draußen weit verbreitet. Das wissen wir. Jedoch sind sie bereits seit langem nicht mehr im Vertrieb, noch werden sie weiter mit Treiberupdates versorgt. Der Hersteller bietet auch gar keinen 64 Bit Treiber an, der die Karte als Windows Media Device einbinden würde. Somit kann die Falcon Karte nicht unter DOTsnap verwendet werden.

Wir empfehlen als Ersatz Hardware vom Hersteller Magewell. z.B. den Magewell USB Capture AIO, der eine Vielzahl von Videosignal- und Steckerstandards unterstützt. (siehe auch auf der DOTsnap Seite unter NEWS. Hier zeigen wir das Gerät im Detail.)

Kann ich meinen alten seriellen Fußschalter noch weiter nutzen?

Ja, das geht grundsätzlich. Wenn die Funktion dafür auch etwas versteckt ist. Und zwar in der config.json Datei im Verzeichnis C:\DOTsnap\resources

Ab Zeile 90 bis Zeile 96 kann der alte serielle Fußschalter konfiguriert werden. Aber nur für Standbildübergabe. Es werden auch nur native serielle Anschlüsse unterstützt. Keine USB-to-Seriell-Adapaterkabel oder Vergleichbares. Grund ist, dass diese alten Fußschalter relativ simpel im Aufbau sind. Eigentlich wird beim Druck auf denselbigen lediglich ein Kurzschluss zwischen einer Ader und Masse aufgebaut. DOTsnap kann diesen Kurzschluss erfassen und als Tastendruck interpretieren.

Tragen Sie bei der Zeile 90 “VIDGRAB_COMPORT” zwischen die beiden Anführungszeichen die Nummer Ihres COM Anschlusses ein. z.B. COM2

Die Zeile 91 bis 96 regeln, auf welchen Draht der Kurzschluss erfolgt. Bei den weit verbreiteten Fußschaltern vom Typ “Turbomed” muss hier keine Änderung erfolgen. Bei Medistar Fußschaltern setzen Sie den Wert bei Zeile 91 auf false und den Wert bei Zeile 93 dafür auf true.

Bei allen anderen Fußschaltern da draußen ist evtl. etwas Ausprobieren angesagt. Wir geben aber grundsätzlich keine Garantie, dass es klappt! Wenn gar nichts hilft, dann empfehlen wir einen USB Fußschalter (z.B. von F-Pro) zu kaufen. Siehe entsprechende Rubrik in den FAQs.

Mein Videograbber bringt sporadisch kein Bild. Was kann ich tun?

Wir haben festgestellt, dass es bei bestimmten sehr preisgünstigen Videograbbern manchmal unter Windows 10 zu Abstürzen des Treibers kommen kann. Windows 10 erkennt dann die Videoquelle nicht mehr und DOTsnap kann somit nach einem Neustart kein Livebild mehr anzeigen. Wie sich herausgestellt hat, reicht es in dem Fall aus, wenn der User kurz das USB Kabel absteckt und wieder ansteckt. Das ist natürlich unkomfortabel. Ab der Version 2.3.0 gibt es daher eine Funktion, die das automatisch und lautlos im Hintergrund macht.

Die Einstellung dafür versteckt sich in der Config-Datei hier:

Wird der Wert auf 1 gesetzt, dann startet DOTsnap den Treiber automatisch bei jedem Start neu. Somit sind die uns bislang bekannten “Hänger” quasi ausgeschlossen. Trotzdem empfehlen wir durch uns geprüfte Hardware einzusetzen. Wir empfehlen den Magewell USB Capture AIO Videograbber, welcher eine Vielzahl von unterschiedlichen Video- und Steckerstandards unterstüzt. Alte Falcon 32 Bit PCI Karten sind nicht mehr mit DOTsnap kompatibel!

Meine Aufnahmen über den DOTsnap Videograbber sind verzerrt. Was kann ich tun?

Dieses Phänomen liegt oft an der eingestellten Auflösung des Videograbbermoduls in DOTsnap:

Achten Sie hierbei darauf, welche Auflösung Ihre Videoquelle überhaupt hergibt. Wird z.B. ein PAL Signal via Composite oder S-Video abgegriffen, so macht in den meisten Fällen eine Auflösung von 640×480 oder leicht darüber Sinn. Bei zu hohen Einstellungen wird die Bildqualität keinesfalls besser. Denn auch DOTsnap kann nicht zaubern und aus einem PAL Signal ein Full-HD Bild basteln. Im Gegenteil: Zu hohe Einstellungen können sogar zum Absturz führen.

 

Welche Videograbber soll ich für Composite und S-Video Anschlüsse verwenden?

Die allermeisten Ultraschallgeräte und Endoskopietürme auf dem Markt (auch ältere Geräte) bringen einen Videosignalausgang mit PAL Signal mit. Solche Geräte erkennt man an den Anschlüssen auf Ihrer Rückseite. Sie bieten meist S-Video und/oder Composite Anschlussbuchsen.

Es bietet sich an solche Geräte mittels eines sog. Videograbbers oder Framegrabbers und DOTsnap an die EDV anzubinden. Das ist eine kostengünstige und in der täglichen Bedienung einfache und bequeme Möglichkeit der Bildübermittlung. Doch welche Videograbber eignen sich dafür am besten?

Eigentlich ist es DOTsnap relativ egal welche Hardware verwendet wird, solange diese nur als Windows Media Device im Gerätemanager erkannt wird und der Treiber das 64 Bit Betriebssystem unterstützt. Doch wir stellen immer wieder einmal ungeeignete, bzw. nicht ideale Treiber für solche Geräte fest. Gute Erfahrungen haben wir mit den Geräten des Herstellers Magewell gemacht.

Hier bietet sich z.B. das Modell Magewell USB Capture AIO an. Dieses liefert gute Bildergebnisse bei vielen verschiedenen Anschlussmöglichkeiten und ist leicht zu installieren, da es keine separaten Treiber unter Windows 10 benötigt.

Anschlussmöglichkeiten:

– S-VIDEO
– Composite (BNC)
– VGA
– DVI
– HDMI
– SDI und Component (bei Ultraschallgeräten unüblich)

Hier eine mögliche Bezugsquelle (auch zu Händlerkonditionen):

Firma Vision Dimension
Am Kiel-Kanal 1
24106 Kiel

https://www.vision-dimension.com/de/

Welche Videograbber soll ich für HDMI / DVI Anschlüsse verwenden?

Modernere Ultraschallgeräte bieten meist auch schon digitale Videoausgänge, wie z.B. einen HDMI Anschluss. Der Vorteil liegt auf der Hand: DOTsnap ist dabei in der Lage die Bilder in Full-HD Qualität aufzuzeichnen.

Doch welche Hardware eignet sich hierfür am besten?

Wir haben in unseren Tests sehr gute Erfahrungen mit den Geräten des Herstellers Magewell gemacht. Magewell bietet eine ganze Palette von unterschiedlicher Hardware für die verschiedensten, digitalen Videosignale. So z.B. den “USB CAPTURE HDMI Gen 2” Videograbber. Er benötigt lediglich einen freien USB3 Anschluss an Ihrem 64 Bit PC. Eine Treiberinstallation ist überflüssig, weil Windows 10 bereits die richtigen Treiber mitbringt. Somit: Anstecken und funzt!

Alternativ empfehlen wir den Magewell USB Capture AIO. Er ist ebenso einfach zu installieren wie der reine HDMI Grabber, aber bietet Signaleingänge für:

  • S-VIDEO
  • Composite (BNC)
  • VGA
  • DVI
  • HDMI
  • SDI und Component (unüblich

Im Bereich NEWS stellen wir dieses Gerät im Detail vor.

Welchen Fußschalter soll ich kaufen?

Man kann DOTsnap zwar auch ohne Fußschalter nutzen, aber bei der täglichen Arbeit mit einem Videograbber ist es in vielen Fällen sinnvoll die Aufnahme von Bildern über einen solchen zu steuern. Das macht es dem behandelden Arzt leicht während der Untersuchung immer dann in Echtzeit ein Bild zu schießen, wenn er eines vom aktuellen Bildschirminhalt des Ultraschallgerätes in der digitalen Patientenakte haben möchte. DOTsnap bietet sogar die Möglichkeit zwei Fußschalter einzusetzen! Drückt der Arzt auf den einen, so wird ein Standbild aufgenommen, drückt er auf den anderen, so zeichnet DOTsnap eine Videosequenz auf.

Doch welche Hardware eignet sich hierfür am besten?

Grundsätzlich geeignet sind alle USB, oder Funk-Fußschalter, die man auf eine bestimmte Tastaturkombination konfigurieren kann. Vorgeschlagen wird in DOTsnap z.B. die Kombination “STRG-ALT-A” für ein Standbild.

Wir haben gute Erfahrungen mit den Fußschaltern des Herstellers F-Pro gemacht. Diese sind mit einem kleinen Tool einfach zu programmieren und relativ langlebig und robust. Und das zu einem adäquaten Preis von knapp 90.- EUR. Es gibt sie in unterschiedlichsten Farben, so dass beispielsweise beim Einsatz von zwei Fußschaltern für Standbild und Video keine Verwechslungsgefahr besteht.

 

Wie lang sollten die Anschlusskabel maximal sein?

Bei manchen Installationen traten Probleme beim Anschluss von Ultraschallgeräten, bzw. Endoskopietürmen auf, weil die Anschlusskabel zu lang oder ungeeignet waren.

Bitte beachten Sie bei der Installation von HDMI-, DVI-, Composite- / BNC-, bzw. S-Videokabeln die vom Hersteller angegebene Maximallänge! Um eine gute Bildqualität zu erreichen, verwenden Sie nur hochwertige mehrfach geschirmte Kabel und verlegen Sie diese nicht in direkter Umgebung von Störquellen!

Auch USB Kabel dürfen nur eine bestimmte Länge haben! Wird z.B. Ihr USB Videograbber oder der Fußschalter nicht oder nur teilweise erkannt, so prüfen Sie bitte die Kabellänge und -qualität! Ist der Abstand zwischen PC und Ultraschallgerät über 5 m weit, so empfiehlt es sich aktive USB Verlängerungskabel zu verwenden. Diese sind zwar etwas teurer, bieten aber eine sichere Übertragung auch bei Längen bis 15m.

Tipps zur Konvertierung von Altdaten in DOTsnap

In diesem Abschnitt beschreiben wir, welche Möglichkeiten Sie als Kunde oder Fachhändler haben alte Archivsysteme, die Sie mit DOTsnap ablösen möchten, auszulesen und in DOTsnap zu importieren.

Altdaten aus beliebigen Bildarchiven in DOTsnap importieren (Syscon/Garritzmann)

DOTsnap Archiv bietet dem Systembetreuer auch die Möglichkeit Altdokumente aus den meisten anderen Dokumentenmanagementprogrammen zu konvertieren. Dies macht z.B. Sinn, wenn Sie vorab bereits mit einem der bekannten medizinischen Archiv- oder PACS Systeme gearbeitet haben und die alten Bilder und Dokumente zu DOTsnap mitnehmen möchten. Auf diese Weise erspart man es sich ein altes, abgekündigtes System noch jahrelang weiter mitschleifen zu müssen. Mit all den technischen Problemen die so etwas oft mit sich bringt.

Voraussetzung ist, dass Sie bereits einen Archiv-Export mit dem bekannten Syscon/Garritzmann Konverter vorliegen haben. Die Struktur nach dem Export sieht in der Regel so aus:

Für den Import in DOTsnap müssen wir auf die CSV Datei verweisen. Hier: PraxArch4.CSV. Der Import funktioniert indem Sie per Konsolenbefehl DOTsnap starten. Mit folgendem Parameter:

In unserem Beispiel liegt die exportierte Struktur unter dem Ordner: C:\Moviestar-Konvertierung\. Der Rest des Ablaufs ist identisch zum oben bereits gezeigten Vorgehen beim T2med Import.

Hinweise: Bitte beachten Sie auch hier, dass Sie im Bereich des DOTSNAPARCHIV Ordners für genügend Speicherplatz sorgen, bevor Sie mit einem Import beginnen!

Sind bereits Daten im DOTSNAPARCHIV Ordner vorhanden, bevor Sie mit dem Import beginnen, so werden diese nicht gelöscht oder überschrieben, sondern lediglich mit den neuen Daten ergänzt. Dabei achtet DOTsnap auch auf die Patienten ID und ordnet neue Dokumente bei bereits existierenden Patienten einfach zu. Eine Kategorisierung findet nicht statt. Der Anwender findet nach dem Vorgang alle importierten Dokumente in der ersten Kategorie „Dokumente und Allgemeines“. Von dort aus kann aber mit den bereits weiter oben beschriebenen Drag&Drop Verfahren manuell sortiert werden.

Die hier beschriebenen Arbeiten sollten nur von einem versierten IT Systembetreuer durchgeführt werden!

Unser Support unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung.

Altdaten aus SonoGDT in DOTsnap importieren

Ab Version 2.5.0 können alle Bilder aus SonoGDT in DOTsnap Archiv importiert werden. Bei einem geplanten Wechsel zu DOTsnap können Sie es somit vermeiden zwei Archivsysteme parallel weiterbetreiben zu müssen. Der Import aus SonoGDT ist ohne weitere Kosten direkt aus DOTsnap heraus sehr einfach möglich. Den Import stoßen Sie als Administrator per Kommandozeilenbefehl an:

C:\DOTsnap\DOTsnap.exe convert=sonogdt(C:\SonoGDT\Bildarchiv)

Der hier in kursiv angegebene Pfad stellt den Ablageort des SonoGDT Bildarchivs dar und muss evtl. dem System entsprechend angepasst werden.

Hinweise: Bitte beachten Sie, dass Sie im Bereich des DOTSNAPARCHIV Ordners für genügend Speicherplatz sorgen, bevor Sie mit einem Import beginnen! Sind bereits Daten im DOTSNAPARCHIV Ordner vorhanden, bevor Sie mit dem Import beginnen, so werden diese nicht gelöscht oder überschrieben, sondern lediglich mit den neuen Daten ergänzt. Dabei achtet DOTsnap auch auf die Patienten ID und ordnet neue Dokumente bei bereits existierenden Patienten einfach zu.

Eine Kategorisierung findet nicht statt. Der Anwender findet nach dem Vorgang alle importierten Dokumente in der ersten Kategorie „Dokumente und Allgemeines“. Von dort aus kann aber mit den bereits weiter oben beschriebenen Drag&Drop Verfahren manuell sortiert werden.

Die hier beschriebenen Arbeiten sollten nur von einem versierten IT Systembetreuer und mit vorheriger Datensicherung durchgeführt werden!

Gerne unterstützt Sie unser Support bei dieser Aufgabe!

Altdaten aus T2med in DOTsnap importieren

Damit T2med Anwender, die bereits Dokumente und Bilder in der T2med Datenbank vorhalten, DOTsnap Archiv als Dokumentenmanagement-Addon optimal einsetzen können, ist es meist sinnvoll die bereits in T2med enthaltenen Dokumente auch in DOTsnap zu importieren. Sonst würde man die Daten bis zum Installationsdatum von DOTsnap nur in T2med sehen können. Alles was danach neu erfasst wird, wäre in beiden Systemen abrufbar.

Aus dem Grund haben wir einen T2med Importer entwickelt, der in der Lage ist die Bilder und Dokumente der jeweiligen Patienten aus der T2med CDN Datenbank auszulesen und in DOTsnap beim jeweiligen Patienten zu importieren. Dieser Importer ist kostenfrei im Lieferumfang von DOTsnap enthalten. In dem nun folgenden Beispiel gehen wir davon aus, dass T2med DB Server und DOTsnap Server unterschiedliche (virtuelle) Maschinen im gleichen Netz sind.

Um den T2med-Importer einsetzen zu können sind folgende Arbeiten notwendig:

  • Schalten Sie am T2med Server die Windows Firewall vorübergehend aus.
  • Geben Sie den T2med Serverordner frei. (Windows Freigabe, volle Schreib- und Leserechte)
  • Installieren Sie DOTsnap und richten Sie den \DOTSNAPARCHIV Ordner ein.
  • Editieren Sie am T2med Server die Datei \T2med\data\db\pg_hba.conf und fügen Sie dort folgende Zeile ein:
  • Editieren Sie am T2med Server die Datei \T2med\data\db\postgresql.conf im Bereich „CONNECTIONS AND AUTHENTICATION“ wiefolgt: (# weg)
  • Starten Sie den T2med Server danach neu.
  • Nun starten Sie DOTsnap über die DOS Konsole und ergänzen dabei folgenden Parameter:
  • Bei dem in Klammern stehenden Wert handelt es sich um die IP Adresse des T2med Datenbankservers und dessen Port.
  • Klicken Sie im dann erscheinenden Fenster auf Import starten. Wenn alle Parameter korrekt eingestellt waren, importiert DOTsnap nun alle Bilder und Dokumente, legt automatisch die richtigen Patienten an und weist alle Daten korrekt zu. Ohne weitere Handarbeit.
    Der Vorgang dauert je nach Datenmenge und Netzwerk-/Servergeschwindigkeit bis zu mehreren Stunden.Hinweise: Bitte beachten Sie, dass beim Import der Inhalt des CDN Ordners von T2med sozusagen dupliziert wird! Berücksichtigen Sie dies bei der Speicherplatzplanung vor dem Import! Denn wenn während des Imports der Speicherplatz zur Neige geht, so kann dieser abbrechen. Im schlimmsten Fall kann Windows abstürzen, wenn kein Platz für temporäre Dateien mehr vorhanden ist. Die CPU und RAM Last sollte während eines normalen Imports nicht über 50 % hinausgehen. Wir empfehlen außerdem dringend den Datentransfer in einen Zeitraum zu legen, in der in der Praxis mit T2med nicht gearbeitet wird.

    Es wird bei diesem Import lediglich lesend auf den T2med CDN Ordner zugegriffen. Somit ist die T2med Datenbank zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Auch nicht, wenn der Import abbrechen sollte. Trotzdem empfehlen wir Ihnen vor dem Import eine Komplettsicherung sowohl vom DOTsnap Archivordner, als auch von T2med durchzuführen!

    Sind bereits Daten im DOTSNAPARCHIV Ordner vorhanden, bevor Sie mit dem Import beginnen, so werden diese nicht gelöscht oder überschrieben, sondern lediglich mit den neuen Daten ergänzt.

    Dabei achtet DOTsnap auch auf die Patienten ID und ordnet neue Dokumente bei bereits existierenden Patienten einfach zu.

    Die hier beschriebenen Arbeiten sollten nur von einem versierten IT Systembetreuer durchgeführt werden!

Unser Support unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung.

Import von Archiven mit PatientenID Ordnerstruktur

Viele einfachere medizinische Archivsysteme sind in Ordnern strukturiert aufgebaut und bringen keine Datenbank mit. Solche – oftmals älteren – Archive können Sie ab Version 2.9.0 mit DOTsnap Archiv sehr einfach ablösen und die Daten mitnehmen.

Beispiel: Alle Dokumente von Almberger Friedrich wären also in einem Ordner “246” gesammelt.

Unser Support unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung.

Promuc Archie Archiv durch DOTsnap ersetzen

Mit DOTsnap Archiv können Sie das Programm Archie Archiv von der Firma Promuc GmbH (http://www.papierlose-praxis.com/) ablösen und die vorhandenen Archivdaten dem jeweiligen Patienten zugeordnet in DOTsnap importieren. Der dafür notwendige Importer ist ab Version 2.9.0 ohne Aufpreis im Programm enthalten. Benötigt werden neben dem Dokumentenpfad auch CSV Dumps der Datenbank durch Semikolon getrennt für die Tabellen DOCUMENTS, PERSON und PRS-DOC (DOCUMENTS.txt, PERSON.txt, PRS_DOC.txt)

Unser Support unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung.

Tipps zur täglichen Arbeit mit DOTsnap

Hier sammeln wir im Laufe der Zeit kleine hilfreiche Tipps und Tricks, die Ihnen die Arbeit mit DOTsnap erleichtern.

Die Vorschaubilder sind mir zu klein. Was kann ich tun?

Diesen Wunsch haben wir nun erhört. So ist es ab der Version 2.3.0 möglich die Vorschaubilder nahezu stufenlos an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Am allereinfachsten geht das indem Sie die STRG Taste gedrückt halten und zeitgleich mit dem Mausrad scrollen. Alternativ wurde auch im Einstellungsmenü unter Archiv ein neuer Slider geschaffen, mit dem Sie die Größe der Vorschauen fest einstellen können.

Das Ergebnis sieht dann in etwa so aus: (Standardansicht vs. vergrößerte Ansicht)

Mit der Funktion sehen Sie zwar unter Umständen weniger Vorschaubilder auf einen Blick und müssen etwas scrollen. Aber dafür erkennen Sie schon auf einen Blick den Inhalt z.B. eines Fremdbefundes, den Sie ausdrucken möchten.

 

Ich möchte alle Dokumente eines Patienten löschen. Wie gehe ich vor?

Öffnen Sie den Patienten über GDT “Pacs Aufruf” aus Ihrer Praxissoftware und wechseln Sie auf den Reiter “Alle Dokumente”. Drücken Sie die Tastenkombination STRG und A. Nun werden alle Dokumente des Patienten markiert.

Klicken Sie dann rechts auf das Mülltonnensymbol. Nun werden alle Dateien dieses Patienten gelöscht.

Ich muss alle Befunde eines Patienten ausdrucken. Wie geht das am schnellsten?

Öffnen Sie den Patienten über GDT “Pacs Aufruf” direkt auf Ihrer Praxissoftware in DOTsnap. Wechseln Sie auf den Reiter “Alle Dokumente” und drücken dort die Tastenkombination STRG und A. DOTsnap setzt dann bei allen Dokumenten einen Haken.

Nun brauchen Sie nur mehr auf der rechten Ausgabeseite auf den Drucker-Button zu klicken, die gewünschte Größe der einzelnen Bilder auswählen, Ihren Drucker auswählen und los geht’s.

Tipp: Über die Größenauswahl (siehe oben) lässt sich u.U. Papier und Toner beim Ausdruck sparen. So ist DOTsnap hierbei in der Lage auch mehrere kleinere Bilder sauber auf einer DIN A4 Seite zu platzieren.

Ich muss Befunde aus DOTsnap einem Kollegen übermitteln. Wie geht das am elegantesten?

Öffnen Sie den Patienten über GDT “Pacs Aufruf” direkt auf Ihrer Praxissoftware in DOTsnap. Setzen Sie bei allen Dokumenten und Bildern, die Sie übermitteln möchten einen Haken und klicken Sie dann im rechten Ausgabemenü auf den eMail-Button.

Nun können Sie wählen, ob Sie nur die einzelnen Dokumente, nur eine PDF Zusammenfassung oder beides übermitteln möchten. Außerdem können Sie den Schieberegler “Als ZIP” setzen und rechts daneben ein Passwort vergeben. DOTsnap würde nun die vorliegenden Dokumente zusammenpacken, mit 256 BIT verschlüsseln und das von Ihnen gewählte Passwort setzen. Das Ganze packt DOTsnap in einen Mailanhang und öffnet dazu gleich automatisch die auf dem PC installierte eMail Anwendung.

Nun schreiben Sie nur mehr Ihren gewünschten Text an den Kollegen und teilen ihm z.B. auf telefonischem Wege das Passwort mit. Um die Datei zu entschlüsseln benötigt die Gegenseite kein DOTsnap, sondern lediglich das kostenlose kleine Programm 7zip (Downloadbar unter 7 zip) und Ihr Passwort. Wenn Sie sich mit der Methode eine kleine Infrastruktur über feste Passwörter mit Kollegen, denen Sie immer wieder Befunde übermitteln einrichten, so wird diese Arbeit Sie und Ihr Personal in Zukunft kaum mehr belasten. Außerdem bekommen die Kollegen die Daten in glasklarer Originalqualität übermittelt. Viel besser lesbar, als früher bei Faxversand. Durch die Verschlüsselung ist Ihre Datenübermittlung absolut DSGVO konform – trotz Versand über Mail!

Mein Patient hat sehr viele Dokumente. Wie finde ich einen bestimmten Befund am schnellsten?

Dafür haben wir eine blitzschnelle Stichwortsuche eingebaut. Klicken Sie oben auf das Lupen-Symbol:

Nun können Sie nach Begriffen im Befundkommentar oder im Memo suchen. Außerdem können Sie den Zeitraum eingrenzen und Ihre Suche auf bestimmte Kategorien begrenzen. Um die Suche zu starten klicken Sie rechts auf den runden Lupen-Button. Das Ergebnis zeigt Ihnen DOTsnap innerhalb weniger Sekundenbruchteile direkt darunter an.

Mein Patient möchte alle seine Befunde mitnehmen. Wie gehe ich vor?

Sie können aus DOTsnap heraus alle Befunde nicht nur mailen und drucken, sondern auch exportieren und z.B. auf dem USB Stick des Patienten speichern. Öffnen Sie den Patienten direkt aus Ihrer Praxissoftware über GDT “Pacs Aufruf” und wechseln Sie in DOTsnap auf “Alle Dokumente”. Drücken Sie die Tastenkombination STRG und A um alle seine Dokumente zu markieren. Klicken Sie danach rechts auf den Export-Button:

Nun öffnet sich ein kleiner Einstellungsdialog. Hier legen Sie fest in welcher Form Sie die Befunde ablegen möchten. Für den vorliegenden Fall wäre z.B. eine Zusammenfassung als “PDF mit Bildern” geeignet. Hier würde DOTsnap eine große PDF Datei erzeugen, in der alle Befunde und Kommentare enthalten sind. Sie können das Ganze auch zippen und mit Passwort verschlüsseln um die Daten DSGVO konform zu übermitteln.

Wenn Sie auf Exportieren klicken fragt Sie DOTsnap noch wo Sie die Daten ablegen möchten. Wählen Sie hier z.B. den USB Stick des Patienten aus – Fertig!

 

Wie arbeite ich effektiv mit dem Workdesk?

Um Bilder oder Dokumente auf dem DOTsnap Workdesk anzuzeigen, reicht es diese auf einer beliebigen Vorschau anzuhaken. Oben rechts beim Reiter Workdesk wird Ihnen angezeigt, wie viele Dateien momentan markiert sind.

Wechseln Sie nun auf den Reiter Workdesk. Dort sehen Sie alle markierten Dateien, können diese genau wie am richtigen Schreibtisch verschieben, übereinander oder nebeneinander legen, mit dem Mausrad vergrößern und verkleinern, usw. Somit können Sie z.B. einen Befund neben Röntgenbilder legen um ihn zu validieren.

Indem Sie eine Datei mit der rechten Maustaste anklicken, öffnen Sie das Bearbeitungs-Menü (siehe oben). Hier sind weitere Funktionen hinterlegt, wie z.B. diverse Schieberegler um Farbe, Kontrast, Helligkeit, Sättigung, usw. einstellen zu können. Mit dem Memo Button (Sprechblase) können Sie zu jeder Datei Anmerkungen hinzufügen. Bei Video-Loops, wie z.B. kardiologischen Ultraschallserien, reicht es aus den Play-Button (Pfeil nach rechts) anzuklicken um diese in Endlosschleife abzuspielen. Probieren Sie ruhig mal alle Funktionen durch! Denn egal was Sie verstellen, das Original Bild tasten wir nicht an. Es bleibt immer dokumentenecht erhalten!

Wie bekomme ich Bilder aus DOTsnap in meinen Arztbrief?

Das geht ganz einfach mit einer eingebauten Copy-Paste Funktion. Haken Sie zunächst alle die Bilder oder Serien an, die Sie auf dem Brief haben wollen.

Klicken Sie danach rechts im Menü auf den “W” Button. Wählen Sie die gewünschte Größe aus:

DOTsnap verringert nun je nach gewünschter Einstellung die Größe und Auflösung der Bilder und platziert diese in der Zwischenablage. Während dieses Vorgangs wird DOTsnap kurzzeitig einmal “unscharf” dargestellt.

Nun wechseln Sie in Ihren Brief in Ihrer Textverarbeitung, platzieren den Cursor dort, wo Sie die Bilder brauchen und drücken die Tastenkombination STRG-V oder klicken die rechte Maustaste und Einfügen. Fertig!

Hier ein Beispiel wie das ganze dann in Microsoft Word mit einer Serie von Ultraschallaufnahmen aussieht:

 

 

Wie kann ich die Kategorien an meine Bedürfnisse anpassen?

Wechseln Sie über das Zahnradsymbol in die Einstellungen. Dort finden Sie beim Reiter “Archiv” die insgesamt 15 verfügbaren Kategorien. Die Beschriftungen lassen sich ganz einfach anpassen. Klicken Sie zum Speichern unten auf den Speichern-Button.

Wie kann ich die Ladeperformance von DOTsnap weiter verbessern?

DOTsnap wurde und wird im Hinblick auf maximale Performance entwickelt. Wir sind der Meinung, dass Schnelligkeit eine der wichtigsten Funktionen einer Software sein muss, mit der Sie täglich arbeiten. Aus dem Grund verwenden wir viel Zeit darauf unseren Programmcode schlank und schnell zu schreiben. Jedoch kann es aufgrund der Live-Verschlüsselung, die DOTsnap auszeichnet und besonders sicher macht, bei  alten PCs mit schwacher Hardware (CPU, Festplatte, Grafik) zu verzögertem Ladeverhalten kommen. Sorgen Sie daher am besten für aktuelle 64 Bit PC Hardware (siehe unsere Empfehlungen zu Hardware).

Um das Ladeverhalten noch zu optimieren, können Sie im Einstellungsmenü unter Ansicht mit mehreren Switches regeln, was DOTsnap alles in den Vorschauen laden und anzeigen soll. Die maximale Geschwindkeit erreichen Sie, wenn Sie hier alle Switches auf OFF stellen. Allerdings ergeben sich dadurch auch eventuell ein paar Einschränkungen beim Benutzerkomfort. Hier gilt es eine für Sie optimale Einstellung herauszufinden – ein guter Mix aus Performance und Komfort. Die neuen Einstellungen werden erst nach einem Neustart von DOTsnap geladen.

Ab Version 2.9.0 ist es möglich die Verschlüsselung in DOTsnap Archiv auch komplett abzuschalten. Bitte kontaktieren Sie unbedingt unseren Support, wenn Sie dieses Feature nutzen möchten. Denn bei unsachgemäßer Handhabung droht Datenverlust!