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Grundsätzliche DICOM Einrichtung auf Seiten des UItraschallgerätes

Grundsätzliche DICOM Einrichtung auf Seiten des UItraschallgerätes

Jedes Ultraschallgerät ist anders. Somit ist es schwierig eine für alle Gerätetypen geeignete Anleitung zur DICOM Anbindung zu geben. Ziehen Sie im Zweifel immer Ihren zuständigen Medizintechniker zu Rate.

Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen, dass die DICOM Anbindung an allen Gerätetypen ähnlich vonstatten geht. Sie gliedert sich in folgende Schritte:

1. Geben Sie dem PC, auf dem der DOTsnap DICOM Server läuft eine feste IP Adresse und in dessen Firewall die Standardports für DICOM 104 und 105 frei. DOTsnap schaltet sich diese Ports in der Windows Firewall während der Installation selbst frei. Bei speziellen Virenscannern oder Internet-Security-Suiten kann das natürlich nur vom Admin per Hand konfiguriert werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Ports nicht von einer anderen Anwendung des DICOM Server PCs bereits in Benutzung sind! Im Zweifel können natürlich auch andere Ports verwendet werden. Diese müssen nur identisch in DOTsnap und am Gerät hinterlegt werden.

2. Konfigurieren Sie die IP und Namenseinstellungen am Ultraschallgerät. Es benötigt nicht zwingend eine feste IP, es kann diese auch per DHCP erhalten. Nach dem Speichern dieser Einstellungen benötigen die allermeisten Geräte einen Neustart.

3. Prüfen Sie in den Lizenzeinstellungen am Ultraschallgerät, ob dort bereits eine DICOM Lizenz für Worklist und Bildspeicher eingetragen ist.

4. Legen Sie im Einstellungs-Menü des Ultraschallgerätes zunächst ein neues DICOM Gerät an. Beispielsweise mit der Bezeichnung “DICOMServer” und tragen Sie dort die IP Adresse des PCs ein, auf dem der DOTsnap DICOM Server läuft. Bei den meisten Geräten kann man mittels Test Buttons (bei GE durch einen Smilie gekennzeichnet) einen Ping durchführen. Grinst der Smilie, so kann das Ultraschallgerät den DICOM Server im Netz finden.

5. Nun gilt es zu diesem Gerät “DICOMServer” zwei Dienste anzulegen: Einmal die Worklist (Weg der Patientendaten vom PC zum Ultraschallgerät) und einmal den Bildspeicher (Weg der Bilder zurück zum PC). Beginnen wir mit der Worklist oder Arbeitsliste. Achten Sie auf den korrekten AE Titel (US01) und den Port 104. Lassen Sie mögliche Suchkriterien oder Filtereinstellungen am besten weg um später sicher davon ausgehen zu können, dass Sie auch alle von DOTsnap geschickten Patienten in Ihrer Arbeitsliste finden. Auch hier kann man meist über einen Button (Smilie) einen Test durchführen. (Achtung: DOTsnap oder der DOTsnap Dicomserver Dienst muss am PC laufen, damit dieser Test funktionieren kann!) Danach konfigurieren wir den Bildspeicher oder Imagestorage. Auch hier gilt der selbe AE Titel (US01), aber diesmal der Port 105. Meist kann man zusätzlich noch einstellen, wie die Bilder übergeben werden sollen. Hier gibt es Einstellungsmöglichkeiten, wie Bildausschnitt, Komprimierung, Farbe/SW, usw. Über den entsprechenden Test Button gilt es wieder auszuprobieren, ob die Verbindung klappt.

6. Zu guter Letzt muss noch eine Taste zum Speichern und Übertragen der Bilder konfiguriert werden. Hierfür bieten die meisten Ultraschallgeräte mehrere frei programmierbare Tasten an. Wählen Sie bei Aktion für die Taste ausschließlich “Dicom Bildspeicher” aus.

Beachten Sie hierzu auch das Handbuch zu DOTsnap! Hier wird ein Beispiel mit einem GE Logic P5 und vielen Bildern durchgespielt.

Tipp: Der Anwender muss später immer erst die Freeze Taste betätigen, bevor er mit der frei programmierten Taste das Bild zurück an DOTsnap gibt! Das ist wichtig, da sonst die allermeisten Geräte davon ausgehen, dass ein Videoclip der letzten z.B. 50 sec. übertragen werden soll. DOTsnap (bzw. spätestens die per GDT angebundene Anwendung) kommt aber i.d.R. mit diesen großen Videodateien nicht zurecht, da es diese in Einzelbilder zerlegt und verschlüsselt. Das dauert sehr lange. Dabei kommt es meist zu einem Timeout.